Filme eintesten

 

SCHWARZWEISS 116

Klassiker trifft Newcomer

PMK und der Pancro-Film von Bergger im Praxistest

- Beitrag aus der SCHWARZWEISS Nr. 116 (Feb./März 2017) (mit kleinen Ergänzungen) -

Dr. Otto Beyer
Schon seit Mitte März 2015 ist der Pancro-Film von Bergger als Planfilm auf dem Markt. Er war bis Mitte Februar 2017 aber nur als Planfilm erhältlich. Nachdem der Platzhirsch Kodak T-Max 400 besonders als Planfilm im Preis so deutlich angezogen hat, stellt sich die Frage, ob Bergger mit dem Pancro an die guten Ergebnisse seines Vorgängers anknüpfen kann und mit PMK deutlich bessere Ergebnisse liefert als mit sonst marktüblichen Filmentwicklern. Auch wollen wir einen Blick auf die PMK-Ergebnisse mit dem T-Max 400 werfen und schauen, ob sich PMK für diesen Film lohnt.

 

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PMK
 
 Der Pyrogallol-Entwickler von Gordon Hutchings 

Die PMK-Rezeptur hat diese Eigenschaften:
- einfache Nutzung -
- hohe Kantenschärfe -
- die Färbung des Negativs wirkt als Kontrastmaske -
- sehr geringer Schleier -
- gute Empfindlichkeitsausnutzung -
- gute Entwicklungssteuerung -
- sehr lange Haltbarkeit der Vorratslösung -
- hohe Reproduzierbarkeit der Ergebnisse -
- Negative lassen sich sehr gut scannen -
- Rezept für Selbstansatz verfügbar -

 

 

SW108 Titel k

An die Grenzen gehen

- Praxistest Hochauflösungsfilm -

- Beitrag aus der SCHWARZWEISS Nr. 108 (Okt./Nov. 2015) -

Dr. Otto Beyer
Dokumentenfilme waren schon immer ein Medium, um die Grenzen der Schwarzweißfotografie hinsichtlich der Abbildungsqualität auszuweiten.  Die Vorstellung ist verlockend, von einer Urlaubsreise mit leichtem fotografischen Gepäck hochwertige Architektur- und Landschaftsaufnahmen mit nach Hause zu bringen. Ein Bergpanorama z. B. in entsprechender Größe im Büro oder zu Hause weckt dann Erinnerungen an schöne Tage. Wenn man die technischen Möglichkeiten von Dokumentenfilmen mit Augenmaß einsetzt, kann man interessante und besonders hochwertige Ergebnisse erhalten.
Vergleich zwischen Kleinbild-, Mittelformat-, digitalen Aufnahmen und Hybridverarbeitung und sich daraus ergebende Praxistipps.

 

SCHWARZWEISS 105  

Push-Entwicklung

Filmempfindlichkeit und Belichtungsmessereinstellung  -
- Beitrag aus SCHWARZWEISS Nr. 105 (April/Mai 2015) -
(hier mit kleinen Ergänzungen Stand 01.05.2016)
Dr. Otto Beyer
Unter einer Push-Entwicklung versteht man eine über das übliche Maß hinaus deutlich verlängerte Filmentwicklung. Diese verlängerte Entwicklung soll eine bewusst vorgenommene Unterbelichtung des Films zumindest in Teilen kompensieren. Prädestiniert für eine Push-Entwicklung sind Filme mit 400 ASA oder mehr. In diesem Beitrag wird untersucht, welche Auswirkungen eine verlängerte Filmentwicklung bei den heute am Markt erhältlichen 400er Filmen und dem Delta 3200 von Ilford hat und welche Ergebnisse man erwarten kann. Wir geraten da in den Bereich, wo Filmempfindlichkeit und Belichtungsmessereinstellung sehr verschieden sein können.
Mit ausgetesteten Entwicklungszeiten!

 In vielen Fällen kann man bei Push 1 (1 Blende Unterbelichtung) den Film normal entwickeln. Das empfiehlt z.B. Kodak für seine 400er Filme (z.B. hier Tri-X, Tmax400). Daher werden diese Fälle hier nicht betrachtet.

 

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Eintesten von SW-Filmen (Rollfilm)

- Kurzanleitung -

Rollfilme kann man entweder wie Kleinbildfilme eintesten (TTL-Messung nötig) oder wie Planfilme. Hier finden Sie eine Kurzanleitung zum Eintesten von Rollfilmen 120 für Kameras mit Magazin. Für unsere exemplarische Beschreibung wird eine Hasselblad verwendet. Das Eintesten und die Auswertung erfolgen analog zum Planfilm. Die Besonderheiten werden hier beschrieben.

 

SCHWARZWEISS 87

"Wie ist die Filmempfindlichkeit definiert und was bedeutet das in der Praxis"

- Die "richtige" Filmentwicklungszeit -

Viele glauben, dass ein hervorragender Print hauptsächlich auf eine exzellente Printtechnik zurück zu führen ist. Aber noch wichtiger für die endgültige, hohe Qualität eines Abzugs sind Belichtungs- und Entwicklungszeit des Films. 

Erschienen in SCHWARZWEISS Nr. 87 April / Mai 2012

 

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Eintesten nach dem Zonensystem

- Belichtung bei kontrastangepasster Entwicklung -

 Wenn man nach den gängigen Verfahren die Entwicklungszeit und effektive Empfindlichkeit des Films jeweils für eine N+2, N+1, N, N-1 und N-2 – Entwicklung in einem gewählten Entwickler bestimmt hat, wird man schnell feststellen, dass die Bildergebnisse beim Abweichen von einer N-Entwicklung meist unbefriedigend ausfallen und der erwartete Qualitätssprung ausbleibt. Jetzt ist guter Rat teuer!

Hier wird gezeigt wie man für den Tmax 400 (TMY-2) zwei praxiserprobte Faustregeln für Belichtung und Entwicklung erhält, die man sich leicht merken kann.

Aktualisiertes Tabellenblatt für eine Auswertung von Filmtests am Ende des Beitrags!
(Excel 2007, Excel 2010, Excel 2013 oder OpenOffice / LibreOffice nötig).

 

SCHWARZWEISS 80


Push- / Pull-Entwicklung und das Zonensystem

- Beitrag aus SCHWARZWEISS Nr. 80 Seite 44 ff. -

Immer wieder starten Fotografiebegeisterte in die Selbstverarbeitung mit dem sogenannten Pushen von Schwarz-Weiß-Filmen. Das kann man an den Fragestellungen in den verschiedenen einschlägigen Foren leicht ablesen. Diese Motivation der Neueinsteiger für eine Selbstverarbeitung von Filmmaterial muss man sehr ernst nehmen, denn nur über diese lassen sich ja auf Dauer befriedigende Ergebnisse erzielen. Auf der anderen Seite wird der ernsthafte SW-Fotograf, der mit dem Zonensystem vertraut ist doch meist etwas blass, wenn er das "Unwort" Push-Entwicklung hört.

Im Artikel werden Zusammenhänge aufgezeigt und für ein Arbeiten nach dem Zonensystem werden Abschätzungen für Belichtungskorrekturen angegeben. Diese Belichtungskorrekturen müssen zusätzlich zur ermittelten effektiven, N-wertabhängigen Filmempfindlichkeit berücksichtigt werden.
 

 

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Kurzanleitung "Eintesten von SW-Filmen (Kleinbild)"

Hier finden Sie eine aktualisierte Kurzanleitung zum Eintesten von Kleinbildfilmen. Es wird eine komfortable Auswertemöglichkeit für die Tests auf Basis von Excel 2007 oder 2010 vorgestellt. Diese Kurzanleitung ist eine aktualisierte Ergänzung des älteren Beitrags "Schwarz-Weiss Filme eintesten". Auswertung jetzt auch mit OpenOffice / Libre Office möglich!

 

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Planfilme eintesten

Viele Menschen träumen davon, endlich einmal mit verstellbaren Kameras zu arbeiten.

Die sich damit dann erschließenden neuen fotografischen Möglichkeiten sind absolut faszinierend. Heute kann man zu günstigen Preisen entsprechende Kameras und zugehörige Objektive erwerben. Damit ist eine wichtige Einstiegshürde genommen, um endlich einmal die Verstellmöglichkeiten einer Großformatkamera zu erleben. Das größere Negativformat kann zusätzlich die Basis für besonders hochwertige Vergrößerungen sein.

Diese Anleitung soll dabei helfen, die neuen Möglichkeiten ohne große Umwege systematisch zu nutzen. Es werden auch Hinweise zur Entwicklerwahl und der Entwicklungstechnik gegeben. Am Beispiel FP4 plus entwickelt in Xtol wird das Eintesten beispielhaft beschrieben und die Ergebnisse werden in geeigneter Weise dargestellt. Auswertung mit Excel 2007, Excel 2010 oder OpenOffice / LibreOffice möglich!

 

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Wahl einer Film- / Entwicklerkombination

- unter spezieller Berücksichtigung von Planfilmen -
(letzte Aktualisierung 15.03.2013) 

Die Wahl eines geeigneten Films und dessen typ- und motivgerechte Entwicklung kann in der analogen Schwarz-Weiss Fotografie ein wichtiges Gestaltungsmittel sein. Hier werden Testergebnisse präsentiert und anhand von Bildbeispielen Vorschläge für eine Film- Entwicklerkombination für Architektur- und Landschaftsaufnahmen gemacht. Für diese Motivbereiche kommt es meist auf hohe Schärfe bei feinem Korn an. Ergänzt wurde ein Vergleich Fuji Acros - Kodak Tmax400 (TMY-2).

 

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Schwarz-Weiß-Filme eintesten

Das sogfältige Eintesten der Entwicklungszeit der verwendeten SW-Filme ist eine wichtige Voraussetzung, um gute Ergebnisse zu erhalten. Hier wird eine Übersicht über gängige Verfahren gegeben, beginnend mit einem empirischen Vorgehen, Einsatz eines Laborbelichtungsmessers mit lg-D-Anzeige (speziell Splitgrade Controller von Heiland) und Verwendung eines klassischen Densitometers. Excel-Tabellen zur Auswertung sind für einen Download verfügbar.

 

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Negativ-Entwickler CG512: Entwicklungszeiten

Dieser Entwickler war zu Zeiten der Zeitschrift "Foto Hobby Labor" der Referenzentwickler für jeden Test einer Film-/ Entwicklerkombination. Auch heute hat er nichts von seiner hervorragenden Leistungsstärke eingebüßt. Er ist bekannt für die hohe Schärfeleistung bei sehr feinem Korn. Entsprechende seiner Zusammensetzung verfügt er über eine ausgezeichnete Haltbarkeit. Wegen der Normalentwicklungszeiten von mehr als 10 Minuten ermöglicht er eine feine Steuerung der Ergebnisse durch Ändern der Entwicklungszeit.